Mittwoch, 28. Mai 2014

Gut einen Monat ist es seit meinem letzten DIY her, aber gestern kam mir dann endlich mal wieder eine gute und gleichzeitig schnell und einfach umzusetzende Idee.
Jeder kennt das gute alte batiken, seis von der Kinderfreizeit in grauer Vorzeit oder auch von der letzten Kleider Verschönerungsaktion. Gestern Abend wollte ich mal das Gegenteil ausprobieren, statt Farbe in die Kleider rein zu bringen zog ich selbige aus ihnen heraus.

Mein Opfer war ein frisch erstandenes H&M Kleid (bei den kleinen, aber feinen Spitzenaussparungen an der Taille konnte ich einfach nicht nein sagen). Treuer Partner an diesem Abend war mir der gute DanKlorix, dank seinem Wasserstoffperoxidanteil wunderbar zum bleichen geeignet.


Da meine Bleichversuche sich bisher auf meinen alten Militärrucksack begrenzten tastete ich mich langsam an die Sache herran. Ich stellte in unsere Badewanne einen Eimer und machte eine Minimalmenge Klorix rein und hängte das Kleid mal testweise rein. Erstmal die Enttäuschung: Es passierte rein garnix. Schrittweise erhöhte ich die Klorixmenge, bis sich das gewünschte Ergebnis einstellte. Gleichzeitig sollte man natürlich immer drauf achten nicht zuviel zu nehmen und keine Flecken an anderen Stellen der Kleidung zu machen, weil was gebleicht ist, ist gebleicht.
Von dem ursprünglichen schwarz, ging es über ein dunkles rot, orange bis zu dem auf den Fotos sichtbaren hellem orange. Wäre ich noch etwas geduldiger gewesen wäre auch noch hellere Farbtöne möglich gewesen.
Aber das, kann ja jeder entscheiden wie er oder sie mag.


Für alle die es selbst probieren wollen, bitte folgendes Merken:
1.) Jeder Stoff bleicht anders aus. Im Regelfall geht schwarz über rot Richtung Orange, aber je nach Stoff oder Chemie, die drin steckt, kann auch ein anderes Ergebnis rauskommen. Hier geht probieren über studieren.
2.) Lieber zu langsam als zu schnell. Besser man wartet ein paar Minuten länger, bevor man den völlig falschen Farbton erwischt. Einmal gebleicht hilft im Regelfall nichtmal batiken zurück zum Ursprungston.
3.) Den ersten Versuch nicht am Lieblingskleid starten. Wieder das selbe Lied: Was einmal gebleicht ist, ist schwer rückgängig zu machen.
4.) Schützt eure Klamotten - nicht nur das zu bleichende Kleidungsstück, sondern auch ihr könnt gebleicht werden (das gilt auch für Haut, Augen und alles was besser keine Chemikalien haben will).

Aber nun gut, viel Spaß beim nachmachen! :)





Freitag, 4. April 2014

Tausendmal schon auf diversen DIY Seiten gesehen, hat es endlich mal jemand aus meinem Freundeskreis gewagt und aus dem 0815-Ikea-Tisch einen super-duper-Kronkorkentisch gemacht :)
Vielen Dank an Julia fürs ausprobieren!


Und so gehts:

1.) Kronkorken sammeln. Idealerweise einfach mal in der Kneipe deines Vertrauens nachfragen, die sind oftmals sehr gut ausgestattet in sachen Flaschenverschlüsse.
2.) Tisch besorgen. (Ikea, Sperrmüll usw)
3.) Wer mag: Kronkorken mal testweise auflegen, um zu schauen, wie man es am Besten macht.
4.) Alles mit Uhu aufkleben.
5.) Tisch mit Kunstharz versiegeln.
6.) Fertig!




Viel Spaß beim selbst ausprobieren und gestalten!

Sonntag, 30. März 2014


Die liebe Jasmin hat letztes Jahr zu Weihnachten eindeutig den Vogel abgeschossen mit einem riesigen Koffer, den sie zu einem Regal umgebaut hat. Auf jeden Fall nachahmenswert!



Einfach einen huebschen (alten?) Koffer besorgen, Bretter zuschneiden und mit Winkeln befestigen. Anschliessend sind der Fantasie in Sachen Verzierung keine Grenzen gesetzt!











Samstag, 11. Januar 2014

Eine schoene, schnelle und einfache DIY-Idee von Jasmin, wie man aus einer alten Schallplatte und einem Uhrwerk eine schicke Uhr basteln kann. Man braucht dazu nicht mehr als eine Schallplatte, ein Uhrwerk (findet man ganz gut auf amazon unter dem Suchwort 'Uhrwerk' - ab 4€ ca)und gegebenenfalls Farben, Stoffe, etc um die Uhr zu bemalen/verzieren. Der Rest erklaert sich von selbst: Das Uhrwerk, an dem sowieso vorhandenen Loch der Schallplatte anbringen und fertig ist die neue Wanduhr. Wem das zu minimalistisch ist kann die Schallplatte vorher noch anmalen oder anspruehen (dann sind die Zeiger auch besser zu sehen) oder auch zu guter letzt noch mit den entsprechenden Zahlen oder aehnlichem versehen. Viel Spass beim nachbasteln! P.S.: Leider hat blogger.de iwas veraendert, sodass ichs nichtmehr ganz mit den Zeilen hinkrieg (wie man vielleicht sieht) - sorry dafuer!

Freitag, 29. November 2013

Nein, nicht etwa eine Palettenbettidee oder zwei sind genug. Hier kommt die goldene Nummer drei.
Vielen Dank an Rieke, dass sie mir ihre Idee weitergegeben hat :)

Wie ihr seht handelt es sich bei Riekes Bett eher um die 90 - 110m Version eines Bettes, dafuer aber mit Rueckenlehne (bestehend aus einer zweiten Matratze) und einer farblich verstellbaren LED-Beleuchtung.


 
 

 

 

 

 

 

 

 

Das war nun vorerst definitiv das letzte Palettenbett. Denn irgendwann reicht es natuerlich auch mal und die Weihnachtszeit steht vor der Tuer. Da macht man sich glaube ich eh erstmal Gedanken um etwas andres :)

Samstag, 23. November 2013

Passend zum Schal (wo ihr auch nochmal Haekelanleitungen findet) heute die Haekelmuetze.



Muetzen zu haekeln ist gar nicht so schwer, mit ein wenig Nachdenken und Ausprobieren sind viele viele Variationen tolle Variationen moeglich.
Um die Muetzenform zu erhalten gibt es drei Moeglichkeiten:

1.) Maschen fallen lassen: Man startet mit Luftmaschen, bis man den Kopfumfang erreicht hat. Anschliessend haekelt man das Ende der Luftmaschen an den Anfang (Achtung, dass nichts verdreht ist!) und macht im Kreis/kreisfoermig mit festen Maschen und/oder Staebchen weiter. Sobald man die gewuenschte Groesse der Muetze erreicht hat, laesst man nach und nach Maschen fallen (ganz einfach, indem man welche auslaesst).



 

 

2.) Maschen dazu nehmen: Quasi das Gegenteil - dh man faengt am oberen Teil der Muetze an, haekelt kreisfoermig und nimmt nach und nach Maschen dazu. Hier muss man aufpassen, dass man nicht zu schnell, zu viele Maschen hinzu nimmt, sonst entstehen unschoene Wellen. (Sieht man auch ganz gut auf dem Foto, hierbei handelt es sich um meinen Prototyp in Sachen Muetze)



 

3.) Flaeche: Man haekelt eine dreiecksartige Flaeche (egal ob feste Maschen oder Staebchen), indem man Maschen hinzunimmt oder fallen laesst und naeht oder haekelt die beiden Enden anschliessend zusammen (man sieht die Nahtstelle einigermassen auf dem Foto). Diese Variante hat den Vorteil, dass man, im Gegensatz zu Variante 1 & 2, einen gleichmaessigeren, schoeneren unteren Rand der Muetze erreicht (auf dem zweiten Foto der pinken Muetze seht ihr das unschoene Ende, dass ich meine)



 

Wie ihr seht haben einige Muetzen einen Bommel, HIER findet ihr eine Anleitung, wie man solche ganz einfach selbst herstellen kann. Auch als Schluesselanhaenger oder an der Handtasche machen sich Bommel auf jeden Fall gut.

Generell gilt wie bei allen Haekelarbeiten:
- Staebchen geben schneller eine groessere Flaeche
- dicke Nadeln ergeben groessere Maschen
- benutzt man dickere Wolle, brauch man dazu passend dicke Nadeln und man erhaelt schneller eine groessere Flaeche

Viel Spass beim haekeln!

Freitag, 15. November 2013

Hier seht ihr Stephans Umsetzung eines Palettenbettes. Im Gegensatz zu meinem Bett, hat er auch das Kopfteil aus Paletten gebaut und sich die Nachttischlampe gespart, indem er selbiges beleuchtet.
Zudem war er ein wenig schlauer als ich und hat mit Holz-Sektkisten Schubladen eingebaut, sodass man zusaetzlichen Stauraum erhaelt.

Vielen Dank, Stephan fuer die Fotos!



Die einfache, aber effektive Beleuchtung, mittels Lichterschlauch.
 

Ein Bettkasten bestehend aus zwei Lagen Paletten, sowie Sektkisten als Schubladen.
 P.S.: Noch eine kleine Sache am Rande: Mir wurde geruechteweise zugetragen, dass manche Menschen in Nicht-Weinanbaugebieten allen ernstes um die 50€ fuer gebrauchte Weinkisten/Holzsteigen bezahlen. Lasst euch da mal nicht ueber den Tisch ziehen -  die Dinger kosten im Einkauf weniger als 10€!

Über mich

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alles hat angefangen mit einem Reisebericht ueber meine Radtour von Seattle nach San Diego. Zu finden auf: lutoshpacific.blogsport.de
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